


Zahlenquelle: Statistisches Bundesamt
Im Jahr 2003 wurden in Deutschland etwa 715.000 Kinder geboren und 128.030 Abtreibungen gemeldet.
Von 100 ungeborenen Kindern starben also 15 durch Abtreibung. Das war eins von sieben Kindern. In Berlin war es eins von vier Kindern.
Das Todesrisiko durch Abtreibung ist für einen Embryo etwa so hoch wie das eines 86-jährigen, innerhalb des nächsten Lebensjahres zu sterben.
Seit 1996 wurden mehr als eine Million ungeborene Kinder abgetrieben amtlich registriert.
Zu diesen Zahlen kommen noch alle nicht gemeldeten Abtreibungen (die sogenannte Dunkelziffer) sowie Frühabtreibungen (ab Empfängnis bis vor Nidation, bspw. durch die Pille danach, teilweise Spiralen etc.), die von Gesetz und Statistik nicht als Schwangerschaftsabbruch erfaßt werden, und sämtliche sonstigen Fälle von Abtreibung bzw. Embryonentötung im Zusammenhang mit Künstlicher Befruchtung und Forschung. Einige Gruppen schätzen daher die Zahl realer Abtreibungen in Deutschland auf 150.000 bis 250.000 jährlich.
Ein Jahr hat etwa 200 Arbeitstage (ohne Wochenenden und Feiertagen). Durchschnittlich werden also an jedem Werktag in Deutschland mehr als 640 ungeborene Kinder getötet. Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Können wir uns das vorstellen?