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Geburten und Sterbefälle (2002)

Zahlenquelle: Statistisches Bundesamt
 

Diese Abbildung verdeutlich die Dimension der Abtreibung in unserer Gesellschaft.

Im Jahr 2002 sind in Deutschland 17 % mehr Personen (nach der Geburt) gestorben als geboren wurden. (Im Jahr 2003 hat sich der Prozentsatz nach vorläufigen Zahlen auf 20 % erhöht.)

Gleichzeitig wurden mehr als 130.000 ungeborene Kinder abgetrieben. Wären diese Kinder geboren worden, hätten wir in 2002 statt einem massiven Geburtendefizit plötzlich einen Geburtenüberschuß von etwa 8.000 Kindern.

Wohlgemerkt: Es handelt sich hier nicht um hypothetische Gedankenspiele rund um Verhütung, Familienpolitik und Gebärfreudigkeit, sondern um bereits real existierende Menschen.

Zum Vergleich: Die meisten Bundesbürger haben Angst, an Krebs zu sterben. Fast jeder hat Freunde oder Verwandte, die teilweise auf schlimme Weise dieser Krankheit zum Opfer gefallen sind. Vorsorge, Früherkennung und Behandlungsmethoden sind ständig Thema in den Medien und im Alltag. – Die Anzahl an ungeborenen Kindern, die jedes Jahr bewußt getötet wird, entspricht in Deutschland real (incl. Dunkelziffer, Frühabtreibungen etc.) etwa der Zahl an Todesfällen durch Krebs.

Und: Hätten Sie gedacht, daß weniger als 1 % aller Todesfälle im Straßenverkehr passieren, wo doch Kommunen, Initiativen und Automobilkonzerne jährlich massive Geldbeträge investieren, um die Zahlen noch weiter zu senken? Das ist ja gut so, aber wer denkt an die 20-fache Zahl an Embryos, die in einen Schwangerschaftskonflikt geraten und diesen mit dem Leben bezahlen müssen?

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